13.09.2026 – Menznau
Erntedank: Zeit der Dankbarkeit
Dabei war die Freude über die Ernte in diesem Jahr keineswegs selbstverständlich. Trockenheit und große Hitze haben den Pflanzen und auch den Menschen zugesetzt. Für viele wurde in den vergangenen Monaten besonders spürbar, wie abhängig das Leben vom Wasser ist.
Auch Pfarreileiterin Ruth Maria Langner schilderte, wie sehr sie in diesem Jahr die lebensspendende Kraft des Wassers wahrgenommen habe. Das Warten und Hoffen auf den Regen habe deutlich gemacht, dass Wachstum nicht allein in unserer Hand liegt. Darin sah sie zugleich ein Bild für den Glauben und für das eigene Leben: „Gott will auch unser Leben durchtränken und förderlich sein, damit in uns das Gute wachsen kann.“ Wie eine Pflanze Wasser braucht, damit sie gedeihen kann, so braucht auch der Mensch Quellen, die ihn stärken und lebendig halten.
Die Uhr inmitten der Dekoration erinnerte die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher daran, dass alles seine Zeit hat: es gibt eine Zeit des Säens, eine Zeit des Wachsens und eine Zeit der Ernte. Keine dieser Zeiten lässt sich überspringen. Geduld gehört ebenso zum Leben wie die Freude über das, was reif geworden ist.
Der festliche Gesang des Cäcilienchors unter der Leitung von Sabine Lochstampfer und die von der Trachtengruppe liebevoll gestaltete Erntedekoration machten den Gottesdienst zu einem eindrücklichen Moment des Innehaltens.
Bildlegende:
Einzug der Trachtengruppe Menznau
Erntedankdekoration der Trachtengruppe Menznau