Unsere Kirchgemeinden
Botschaft KG-Versammlung Herbst 2025.pdfDie Kirchgemeinde Geiss mit seinen rund 400 Katholikinnen und Katholiken gehört zur politischen Gemeinde Menznau.
Das Kirchgemeindegebiet umfasst das Dorf Geiss und die umliegenden Weiler Elswil, Studenweid, Seehof, Soppensee und Dambach.
Die Liegenschaften der Kirchgemeinde umfassen die Pfarrkirche, das Pfarrhaus, der Spycher und Landwirtschaftsland im Geisser Moos.
Die Gebäude der Kirchgemeinden zusammen mit dem Landgasthof Ochsen sind im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung eingetragen.
Als eine der kleinsten Kirchgemeinden im Kanton Luzern ist Geiss im Lastenausgleich der Landeskirche.
Die Kirchgemeinde Hergiswil bei Willisau mit ihren etwas mehr als 1'400 Katholikinnen und Katholiken umfasst zum grössten Teil das Gebiet der gleichnamigen politischen Gemeinde.
Ein grösseres Gebiet mit mehreren Höfen, angrenzend an die Gemeinde Menznau, gehört zur Kirchgemeinde Menzberg. Im Weiteren gibt es entlang der politischen Gemeindegrenze auch einzelne Gehöfte, die zur Kirchgemeinde Luthern gehören und Höfe von Luthern und Willisau, die zur Kirchgemeinde Hergiswil gehören.
Kirchenrat Hergiswil b. Willisau
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Menzberg kennt nur eine gemeinsame Geschichte von Pfarrei und Dorf.
Sie gibt es seit dem 21. September 1810. Damals stimmte die Regierung des Kantons Luzern zu, in Menzberg eine Pfarrei zu errichten. Das geschah im Zusammenhang mit Umorganisationen der Pfarreien im Kanton Luzern, um die Kirchwege für die Gläubigen zu verkürzen.
Die neue Pfarrei Menzberg spielte dabei für das Volk im weitläufigen Napfgebiet eine wichtige Rolle. Ignaz Heinrich von Wessenberg, für den Kanton Luzern zuständiger Generalvikar des Bistums Konstanz und der Menznauer Pfarrer Bernhard Schnyder nahmen sich der Pfarreigründung besonders an.
112 Heimwesen aus den umliegenden Pfarreien Willisau, Hergiswil und Romoos wurden der Pfarrei Menzberg zugeteilt. Zur Pfarrei zählte man damals zirka 950 Seelen. 1859 wurden in der Pfarrei 1'123 Personen registriert, eine Erhebung 1990 ergab noch 562.
Zur Zeit der Gründung der Eidgenossenschaft war Menzberg den Freiherren von Wolhusen zugeteilt. Aus dieser Zeit stammt das Wappen von Menzberg mit dem an Fesseln geketteten Jagdvogel Sperber. Solche Vögel haben die Jagdherren von Wolhusen in Menzberg gezüchtet.
Weiter sind die Höfe Sibershof (heute Zibershus) und Oberlehn als Mannlehen dieser Freiherren erwähnt. Die Erwähnung erfolgte in der Zeit, als sie nach der Schlacht von Sempach an die Stadt Luzern übergegangen sind. Luzern wurde neuer Schirmherr.
Ein Mannlehnverzeichnis aus dem Jahre 1595 erwähnt erstmals weitere Höfe in Menzberg, die noch heute bestehen: Gutenegg (die zwei ähnlichen Häuser dieser Siedlung sehen wir gleich beim Verlassen der Kirche, auf dem gegenüberliegenden Hügelzug), Oberlehn (höchster Punkt 1110 m ü. M. mit Aussichtspanorama), Zibershus (davon gibt es im und ums Dorf heute mehrere), Gerislehn (Gründung durch den Alemannen Gero) und Rengg.
Der Standort der Kirche bestimmte auch jenen des entstehenden Dorfes. An der Stelle des heutigen Dorfes befanden sich damals lediglich zwei Häuser. Zum neuen Dorf gehörte ein Pfarrhaus, dicht bei der Kirche, das 1820 vollendete Schulhaus und das Krämerhaus des Lehrers, Sakristans und Organisten.
Die Gründung der Kirchgemeinde Menznau erfolgte mit dem Bau der ersten Kirche in Menznau etwa um die Jahre 1050 – 1070. Danach folgten über die Jahrhunderte weitere Kirchenbauten.
Die heutige vierte Kirche wurde in den Jahren 1890-1892 erbaut und ist dem hl. St. Johannes dem Täufer geweiht. 1986-1988 wurde die Kirche einer Gesamtrenovation unterzogen.
Die Kirchgemeinde Menznau umfasst den Ortsteil Menznau innerhalb der politischen Gemeinde Menznau. Die beiden anderen Ortsteile Geiss und Menzberg bilden eigenständige Kirchgemeinden.
Zur Kirchgemeinde Menznau gehört auch das Gebiet Riedtal/Schülen, welches zur politischen Gemeinde Willisau gehört.
Der Kirchgemeinde Menznau gehören rund 1640 Katholikinnen und Katholiken an. Der Dreh- und Angelpunkt unserer Kirchgemeinde ist nebst dem Gotteshaus das ganze Pfarreizentrum mit dem Pfarreisaal, dem Corner und dem Jugendzentrum «Graffiti». Der Pfarreisaal bietet Raum um Begegnungen, Zusammenkünfte und Versammlungen abhalten zu können und wird demensprechend rege benutzt.
Dem Kirchenrat Menznau ist es wichtig mit einem vielfälltigen Angebot für ein aktives Pfarreileben sorgen zu können. Dies ist dank der grossen Unterstützung durch die Mitarbeitenden der Kirchgemeinde, von vielen Vereinen, Gruppierungen und ehrenamtlich Mitwirkenden möglich.
Auf den 1. Januar 2026 fusionierte die Kirchgemeinde Gettnau und die Kirchgemeinde Willisau zu der neuen Kirchgemeinde Willisau. Die neue Kirchgemeinde ist die grösste im Luzerner Hinterland. Die Grenze der Kirchgemeinde deckt sich nicht mit der Grenze der Stadt Willisau. So hat unsere Kirchgemeinde auch Gläubige in den Gemeinden Alberswil, Hergiswil, Luthern, Menznau, Schötz und Zell. Im Moment beinhaltet dies 5’840 Katholik:innen.
Die Verwaltung der Kirchgemeinde wird durch den Kirchenrat – das sind sieben gewählte Mitglieder – wahrgenommen. Der Gemeindeleiter von Willisau ist von Amtes wegen auch Mitglied im Kirchenrat.
Die Pfarrei St. Peter und Paul Willisau erhielt ihren Namen bereits Anfang des 14. Jahrhunderts durch die Stadtgründer, die Freiherren von Hasenburg. Die Pfarrei Gettnau erhielt als Namensgeberin die Heilige Theresia vom Kinde Jesu.
Willisau bildet zusammen mit den Gemeinden Geiss, Hergiswil, Menzberg und Menznau den Pastoralraum Region Willisau unter der Leitung von Andreas Wissmiller.
Die Sakralen Bauten beinhalten in der Pfarrei Gettnau die Pfarrkirche St. Theresia und die Kapelle St. Anna-St. Niklaus. In der Pfarrei Willisau sind dies neben der Pfarrkirche St. Peter und Paul auch die Heilig-Blut-Kirche, die Kapelle St. Niklausen auf dem Berg, die Kapelle Bösegg und die Bruder-Klaus-Kapelle Schülen. In allen Kapellen und Kirchen werden regelmässig Gottesdienste gefeiert. Zudem verwaltet die Kirchgemeinde auch diverse Wohnungen, Wohnhäuser und das moderne Pfarreizentrum Maria von Magdala. Mit der Fusion mit Gettnau kam auch noch eigener Kirchenwald und Landwirtschaftsland dazu.
Die Kirchgemeinde und vor allem die beiden eigenständigen Pfarreien Willisau und Gettnau verfügen über ein grosses Brauchtum und mehrere kirchliche Vereine. Zum Beispiel die Grenadiergesellschaft oder die Corporis Christi Bruderschaft, welche die Prozessionen in Willisau umrahmen. Die Kantorei Willisau, der Kirchenchor Gettnau, der Frauenimpuls, der Frauenverein Gettnau, Kolping, KAB, die Lektoren, Verein eine Welt und der Kappelenchor Schülen, sind wichtige Vereine im kirchlichen Leben der Pfarreien. Auch gibt es in beiden Pfarreien je einen aktiven Pfarreirat.
In der kirchlichen Jugendarbeit sind in beiden Pfarreien die Ministranten aktiv. In Willisau noch die Jubla, die Pfadi und der Jugendkreis, und in Gettnau die JUMA.
Die Kirchgemeinde Willisau ist Arbeitgeberin für 50 Angestellte.
Fusionsbotschaft Willisau Gettnau 2025
Protokoll Fusionsversammlung Gettnau-Willisau 2025
Informationsblatt Willisau 2025
Kirchgemeindeversammlung-Willisau 2025
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