01.04.2026 – Erwachsenenbildung-Kultur
Wort-Kunst-Werk
Therese Bussmann ist auf dem Menzberg aufgewachsen und war ursprünglich Primarlehrerin. Seit ihrer Heirat lebt sie als Bäuerin auf dem Menzberg und hilft bei Bedarf noch auf dem Hof des Sohnes mit. Sie ist Mutter von sechs inzwischen erwachsenen Kindern. Noch heute ist sie gerne von Kindern umgeben und engagiert sich unter anderem als ehrenamtliche Klassenhilfe an der Primarschule Willisau.
Seit Jahren widmet sie sich dem Schreiben. Sie verfasst kurze Geschichten, Gedichte und Kolumnen für die Bauernzeitung, aber auch längere Texte. Inspiration findet sie vor allem in Erlebnissen aus ihrem Alltag. So entstand kürzlich ein Roman über eine Schulklasse, der derzeit noch unveröffentlicht ist. Ein anderes Werk hat bereits den Weg zu den Leserinnen und Lesern gefunden: In ihrem Buch «Kühe Schwalben Dinkelbrot – Meine nahe weite Welt als Bäuerin» beschreibt sie in bildhafter Sprache das Leben auf ihrem Bauernhof im Verlauf eines Jahres.
Für die Ausstellung in der Kirche liess sich Therese Bussmann von einer Zeichnung inspirieren. Sie hatte einmal ihr neugeborenes Kind porträtiert. Diese Zeichnung fiel ihr kürzlich wieder in die Hände und löste bei ihr verschiedene Gedanken aus: «Am Anfang war alles wüst und leer – und es entstand Leben.» «Ein Worte fällt in die Leere einer menschlichen Krise – Wandlung beginnt.» «Menschen fühlen Leere oder Langweile – dann fällt ein Wort und eine Idee wird geboren.»
Welches Wort Sie in Therese Bussmanns Wort-Kunst-Werk in der leeren Nische der Kirche anspricht, können Sie im April entdecken.
Die Ausstellung ist frei zugänglich. Im April ist die Pfarrkirche Menznau täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.
Kulturkommission Menznau