Gottesdienst
Familien

01.09.2026 – Gettnau

Gottes Segen für Mensch und Tier

Am 30. August durfte die Pfarrei bei der Familie Arnet-Stöckli, Oberwannern einen besonderen Tiersegnungsgottesdienst unter freiem Himmel feiern. Bei schönem Wetter versammelten sich zahlreiche Menschen mit ihren tierischen Begleitern. Im Mittelpunkt standen dabei die Tiere – jene, die an diesem Tag dabei waren, aber auch alle Tiere, die zu Hause bleiben mussten oder irgendwo auf der Welt leben.

Gestaltet wurde der Gottesdienst von Diakon Bruno Hübscher und Andrea Arnold, Leiterin im Pastoralraum für das Ressort Familie. Ihnen war es ein Anliegen, die Tiere und die gesamte Schöpfung in die Feier einzubeziehen. Hunde, ein Pferd, ein Pony, alle Tiere auf dem Bauernhof und sogar Tauben waren anwesend. Doch auch die Tiere, die nicht dabei sein konnten, wurden in die Feier miteinbezogen: Haustiere, Nutztiere und Wildtiere, die zu Hause oder irgendwo auf der Welt leben. Die Gedanken und Gebete galten somit allen Geschöpfen.

 

Für die musikalische Gestaltung sorgten zwei Musikschüler und eine Musikschülerin von Jake Salgado. Sie spielten auf ihren Gitarren und verliehen dieser Feier eine besondere musikalische Note. Die gemeinsam gesungenen Lieder begleitete Bruno Hübscher ebenfalls auf seiner Gitarre.

Abwechslungsreich wurde die Feier, als Diakon Bruno Hübscher mit dem Mikrofon durch die Reihen ging und die anwesenden Menschen und Tiere miteinbezog. Er fragte nach ihrer Befindlichkeit und liess auch die Frage aufkommen, was die Tiere wohl zu unserer Umwelt und zum Umgang der Menschen mit der Schöpfung sagen würden. So wurde  deutlich, dass auch die Tiere ihren wichtigen Platz in unserer Schöpfung haben.

Der Segen wurde anschliessend über die Tiere und ihre Besitzerinnen und Besitzer gesprochen. Eine besonders schöne Idee von Andrea Arnold waren die liebevoll gestalteten kleinen Fläschchen mit Weihwasser. Diese durften mit nach Hause genommen werden.

 

Zum Schluss der Feier wartete noch ein ganz besonderer und ausdrucksstarker Moment auf die Anwesenden. Bruno Erni liess seine Tauben in den strahlend blauen Himmel steigen. Wie kleine weisse Boten zogen sie ihre Kreise und flogen der Weite entgegen.

 

Damit dieser besondere Gottesdienst unter freiem Himmel stattfinden konnte, hatte Pfarreiratspräsident Franz Meier alles Notwendige mitgebracht und vor Ort aufgestellt. Zum Ausklang dieses Morgens lud er die Anwesenden zu einem Getränk und frisch gebackenem Zopf ein. So konnten die Anwesenden gemütlich beisammensitzen, miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen.