05.06.2026 – Religionsunterricht
Auf den Spuren des Bruder Klaus
Insgesamt um die 24 Kinder sowie ihre Religionslehr- und Begleitpersonen gingen so den Spuren und dem Wirken des Niklaus von Flüe, später als Bruder Klaus bekannt, nach.
Mit der Ankunft in Flüeli stand so das Geburtshaus von Niklaus von Flüe (1417-1487) auf dem Programm. Beeindruckt von der Lebensweise im 15. Jahrhundert mit strengen Arbeiten, kargem Essen und einfachen Spielmöglichkeiten. Weiter imponierte auch das Wohnhaus, welches Niklaus mit seiner Frau Dorothee und seinen 10 Kindern bewohnte.
Nach einer feinen Picknick-Mittagspause aus dem Rucksack wurde nun im Ranft die obere und untere Kapelle besucht. Am meisten interessierte hier natürlich die einfache Zelle von Bruder Klaus und vor allem die schmale Holzbank mit dem Stein. Mit dem mit dem Zählen der Treppenstufen beim Aufstieg gab es beim Flüeli Kiosk dann eine verdiente Glace-Erfrischung für alle. Hier ein Dankeschön an die Kirchgemeine Willisau.
Um das Leben des Bruder Klaus bis zu seiner Grabstätte kennenzulernen, war auf der Heimfahrt noch ein Halt in Sachseln mit der Besichtigung der Grabkapelle und der grossen Pfarrkirche eingeplant. Hier imponierte das ausgestellte Eremitengewand, welches, laut Information von Katechet Sepp Stadelmann, nach der sorgfältigen Reinigung sage und schreibe 2 kg leichter war.
Bruder Klaus wusste die Kinder der 4. Klasse mit seinem einfachen Leben zum Staunen zu bringen und zu beeindrucken. So waren die Aussagen zum Ausflug auf der Heimfahrt von spannend und interessant bis fast nicht einzuordnen so leben zu können vielfältig.
Und so schwer vorstellbar für uns das Leben von Bruder Klaus auch weiter ist, so nachvollziehbar ist uns aber sein grosser Wunsch nach Frieden unter den Menschen- gerade in den heutigen Tagen mit Blick auf die Welt.
Durch seine vielen Friedensverdienst wurde Bruder Klaus 1947 zu seinem 530 Geburtstag Heilig gesprochen. Er ist der wichtigste und bekannteste Heilige der Schweiz. Zudem kennt man ihn als Schutzpatron unseres Landes.
Text und Fotos: Veronika Blum