20.09.2026 – Erwachsenenbildung-Kultur
Am Neuenegg-Chrüüz und auf dem langen langen Bänkli
Den leichten Anstieg hochkommend zog der Anblick der langen, langen Bank, gefühlt 20 Meter lang oder noch mehr, die Bettags-Pilger-Wandergruppe magisch an. Einige waren zu Fuss gekommen, andere mit dem Velo. Der Blick fiel aber nicht nur auf die bequeme Bank, sondern natürlich auch auf das dahinterstehende Neuenegg-Kreuz, das sich an dieser Stelle, immer wieder erneuert, bereits seit 1738 befindet.
In einem kurzen Impuls mit Liedern und Gebeten lud Pfarreileiter Andreas Wissmiller ein, an diesem Ort einen doppelten Blick einzuüben: Mit dem Blick auf das Kreuz für die eigenen Anliegen zu beten, für den Schutz der umliegenden Natur und der allernächsten Menschen. Vom Kreuz sich zusätzlich auch verwandeln zu lassen, das Herz zu weiten, gleichsam wie ein Schmetterling, der sich in die Lüfte erhebt, und mit dem Kreuz im Rücken und von der Bank aus, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen und das Gebet zu erweitern auf alle Menschen, die fern sind. Unbekannte Menschen, vielleicht sogar Menschen, die ich gar nicht mag.
Nach dem Impuls erläuterte Sepp Stadelmann vom Pfarreirat noch die Flurnamen um die Anhöhe und die Geschichte des Neuenegg-Chrüüzes und die Bedeutung der Nothelfer, denen das Kreuz ua gewidmet ist.
Chääs, Truube und Äpfelmost rundeten den kleinen, feinen Anlass des Pfarreirats ab.
Pfarreirat Willisau